Wie man ein Hemd bügelt
Das Bügeleisen auf die erforderliche Temperatur erhitzen (siehe Pflegeanweisung auf dem Hemd). Bei Hemden, die heiß gebügelt werden dürfen, ist das Bügeln mit Dampf sehr hilfreich: Das Bügeleisen glättet leichter und die Knitterfalten kehren nach dem Auskühlen des Hemdes nicht wieder.
Zunächst den Kragen des Hemdes hochklappen und gerade über das Bügelbrett ausbreiten. Den Kragen vorsichtig bügeln, da hier Bügelfalten besonders problematisch zu entfernen sind. Bei weichen Kragen lieber nur mit der Bügeleisenspitze bügeln.
Die Ärmel sorgfältig auf das Bügelbrett auflegen, so dass beide Schichten des Stoffes faltenlos aufliegen. Erst die eine Seite bügeln, dann umdrehen und die andere Seite bearbeiten. Dabei darauf achten, keine scharfen Bügelkanten in den Ärmel zu bügeln. Noch besser geht es mit dem speziellen Ärmelaufsatz des Bügelbrettes: Den Ärmel über den Aufsatz spannen und kantenlos rundherum glattbügeln, zwischendurch den Ärmel weiterdrehen.
Nun die Knopf- oder Lochseite des Hemdes so über das Bügelbrett legen, dass sie, ohne Falten zu werfen, vollständig aufliegt. Dabei muss der Kragen auf dem runden Ende des Bügelbrettes liegen. Dieses Teilstück nun so bügeln, dass es sich beim Bügeln nicht verzieht und Bügelfalten bekommt. Den Stoff eventuell mit der anderen Hand festhalten. Mit der Bügeleisenspitze die Stellen zwischen den Knöpfen bearbeiten. Anschließend das Hemd weiter über das Bügelbrett vorschieben und den Rückenteil des Hemdes bügeln. Erst die eine Hälfte, dann die andere Hälfte. Anschließend das letzte Teilstück wieder sorgfältig auflegen und die letzte Vorderseite bügeln.
Nach dem Bügeln das Hemd sofort über den Kleiderbügel hängen und den oberen Knopf schließen.